Nach der Anlage des Gartens hatten die Pflanzen gleich sehr schwere Bewehrungsproben zu bestehen. Eine Kältewelle erfasste 2012 ganz Europa von Mitte Januar bis in den Februar hinein. Die nächsten Jahre waren häufig sehr trocken mit einer Hitzewelle in 2015 und 2018. Zusätzlich nahmen die Stürme zu, der 2018 auch die rote Kastanie zum Opfer fiel, die sich zentral im formalen Teil des Sinnengarten befand. Diese wurde dann gegen eine Elsbeere ersetzt, die sich hoffentlich stresstoleranter gegenüber den zunehmenden Klimaschwankungen zeigt.

Notwenige Arbeiten zum Erhalt und Pflege des Sinnengarten

  • Rückschnitt der Stauden im formalen Garten – Februar

  • Schnitt der Hainbuchenhecken – Februar / Juli

  • Rückschnitt der Rosen + Düngen – März/April

 

  • Mähen des Wiesenweges – ab April bis Oktober, alle 2 – 4 Wochen

  • Entkrauten der wassergebundenen Flächen – Ab April bis Oktober, alle 2-4 Wochen

 

 

  • Rückschnitt verblühter Blüten im formalen Gartenteil – ab Juni

  • Bewässerung der formalen Beete bei anhaltender Trockenheit

 

  • Mähen der Wiese, Abräumen des Mähgutes zum weiteren Ausmagern des Bodens

 

 

  • Setzen von Blumenzwiebeln – November

 

Obwohl der Garten sehr extensiv angelegt wurde, zeigt die Auflistung, dass eigentlich immer Arbeit rund um das Jahr anfällt, damit die Anlage auch gepflegt aussieht. Wer Freude am Gärtnern hat, kann sich hierzu gern einbringen und an Maren Gatzemeier und Mathias Brendle wenden.